Südafrika 2015

Wenn man auf die Bilder klickt verändert sich deren Größe, die ESC-Taste bringt dich wieder zum Text

Diashow

Frankfurt. Donnerstag, 20. Februar 2015, unser Flug LH 572 bringt uns  von Frankfurt (FRA) nach Johannesburg (JNB) Südafrika. Dort steigen wir um und fliegen weiter nach Kapstadt (CPT). Nach einem ruhigen 11 Stunden Nachtflug und dem zweistündigen Anschlussflug erreichen wir gegen 15:00 Uhr den Flughafen von Kapstadt. Dort übernehmen wir unseren Mietwagen und fahren in unser Hotel. Da in Südafrika links gefahren wird, muss ich mich sehr auf den Verkehr konzentrieren. Nach einigen Tagen hat man sich allerdings daran gewöhnt.

Das von uns gebuchte Hotel The one8 Hotel im Stadtteil Green Point präsentiert sich uns genau so, wie wir es im Internet beschrieben fanden. Nur wenige Minuten vom touristischen Zentrum  „V & A Waterfront“ entfernt! Natürlich mit Pool und Internetanschluss. Wir sind mit dem Zimmer und dem freundlichen Personal überaus zufrieden.

 

Nach dem wir unser Zimmer bezogen haben ist es schon Zeit für das Abendessen. Mit dem Taxi erreichen wir schnell die Fußgängerzone V & A Waterfront.

V & A Waterfront
V & A Waterfront

 

Hier entstand aus den alten Docks ein Vergnügungs- und Ausgehviertel. Es gibt hier Restaurants, Kneipen, Geschäfte und mehrere Schoppingcentren. Wir entscheiden uns heute für das Restaurant „Capetown Fish Market“ direkt neben dem Clock Tower. Absolut empfehlenswert!!!!

V & A Waterfront
V & A Waterfront
Südafrika2015 293
Auf dem Weg zum Kap

Am zweiten Tag haben wir uns vorgenommen raus ans Kap der Guten Hoffnung zu fahren. Nach dem Frühstück geht es über Camps Bay Richtung Kap. Die Straße führt fast immer entlang der Küste. Die Aussicht ist großartig. Nach dem Stadtteil Hout Bay beginnt der Chapmans Peak Drive. Das ist eine Panoramastraße die direkt in die Felsen gebaut wurde. Die Straße kostet Maut, ist aber jeden „Rand „wert.

Chapmans Peak Drive
Chapmans Peak Drive

Diese 150 m über dem Meer und 450 m unter dem Gipfel liegende, 10 km lange Strecke gehört sicherlich zu den schönsten Küstenstraßen der Welt. Zahlreiche Haltebuchten bieten sich für Foto- und Genießerstopps an. Die sagenhaften Aussichten kann man kaum beschreiben.

Nach etwa 60 Kilometern erreichen wir den Eingang zum Table Mountain  National Park.
Parkeingang
Parkeingang

 

 

 Wir entscheiden uns zuerst ans „Cape of Good Hope“ zu fahren. An der Küste entlang fahrend erreichen wir den Parkplatz am Cape. Das Kap der Guten Hoffnung ist vollständig naturbelassen: außer der Straße die dorthin führt, einem kleinen Parkplatz und Wendeplatz für Autos, Busse und einem Hinweisschild mit den Koordinaten des Ortes befindet sich dort nichts. Hier muss natürlich das obligatorische Foto von uns, hinter dem Schild gemacht werden. 

Cape of Good Hope
Cape of Good Hope

Nun geht es hinauf zum „Cape Point“. Wieder ist die Aussicht genial. Inzwischen ist es Mittag geworden. Das Two Oceans Restaurant an der südwestlichen Spitze von Afrika oberhalb der False Bay hat eine wahrlich beeindruckende Lage. Wir genießen unsere Mittagspause mit einer atemberaubenden Aussicht. Auch das Essen ist wirklich empfehlenswert!

Stammgast im Two Ocean Restaurant
Stammgast im Two Ocean Restaurant

Nach einer ausgedehnten Mittagspause fahren wir mit der Standseilbahn zum alten Leuchtturm. Die Flying Dutchman Standseilbahn (Flying Dutchman Funicular) bietet Besuchern nicht nur eine aufregende und originelle Art des Transports, sondern erspart ihnen auch den langen Fußmarsch bergauf vom Parkplatz zum alten Leuchtturm, von wo aus man eine atemberaubende Panoramaaussicht genießen kann.

Südafrika2015 Cape Point Parkplatz
Cape Point Parkplatz
Am alten Leuchtturm
Am alten Leuchtturm

 

 

 
 
 
 
 
 
 
Nach dem wir am Leuchtturm die Aussicht genossen haben, fahren wir auf Nebenstraßen durch den Peninsula National Park. Hier treffen wir auf die erste Herde Antilopen. Wir nehmen uns auch die Zeit die kleinen Tiere zu beobachten. Es gibt hier jede Menge Vögel und andere Kleintiere zu sehen. Für unseren Heimweg entscheiden wir uns weiter an der Küste der False Bay entlang zu fahren. Unter anderem kommt man da an der Pinguinkolonie am Holders Beach in Simons Town vorbei. Es ist schon spät, von daher haben wir heute leider keine Zeit mehr diese putzigen Tiere zu beobachten.
 
Morgen wollen wir auf den Tafelberg. Nach dem Frühstück fahren wir zur Talstation der Seilbahn. Schon um 10:00 Uhr ist hier eine lange Schlange mit wartenden Besuchern. Geschätzte Wartezeit drei Stunden. Darauf haben wir keine Lust und beschließen Kapstadt Richtung Nordwesten zu verlassen. Hier ziehen sich endlose Strände am atlantischen Ozean entlang. Leider ist es nicht möglich hier zu baden. Der Benguelastrom bringt eiskaltes Wasser aus der Antarktis an die südafrikanische Küste. Sein nährstoffreiches Wasser sorgt für reichlich Fisch in den Netzen der Fischer.
nordwestlich von Kapstadt
nordwestlich von Kapstadt

Am frühen Nachmittag fahren wir zurück und versuchen erneut auf den Tafelberg zukommen. Es sind keine wartenden Touristenmassen mehr zu sehen. Wir können direkt mit der nächsten Gondel nach oben fahren. Schon die Fahrt beschert uns einen überwältigenden Blick über die Stadt und den Hafen. Oben angekommen hat man eine grandiose Sicht über die Stadt, Camps Bay und die umliegenden Berge. Nach einem ausgiebigen Spaziergang auf den ausgewiesenen Wanderwegen suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und lassen die Umgebung auf uns wirken.

Der Tafelberg gehört zu den Plätzen wo man einmal im Leben gewesen sein muss.

Wir sitzen im Restaurant und beobachten wie die Wolken sich über die Felsen ergießen.

Kapstadt Downtown
Kapstadt Downtown

 

.

 

Tafelberg
Tafelberg
Langsam beginnt die Sonne unter zu gehen. Das Licht begeistert die Fotografen.
Tafelberg Sonnenuntergang
Tafelberg Sonnenuntergang

Nun noch ein Glas Rotwein und und die Stimmung ist perfekt. Bevor alle anderen Besucher versuchen mit den letzten Gondeln ins Tal zu fahren, brechen wir auf. Wir haben noch ein weiteres Ziel für heute. Auch am „Signal Hill“ kann man den Sonnenuntergang  sehr gut beobachten. Hier treffen sich die Kapstädter am Wochenende zum Picknick und genießen das Schauspiel, wenn die Sonne im Meer versinkt.

Sonnenuntergang am Signalhill
Sonnenuntergang am Signalhill

Leider musste ich inzwischen feststellen, das  die Klimaanlage von unserem Mietwagen nicht mehr richtig funktioniert. Für morgen nehme ich mir vor dies bei Europcar zu reklamieren. In der Stadt gibt es keinen Ersatzwagen. Man bietet uns an das Fahrzeug am Flughafen zu tauschen. Da wir heute eine Tour an die False Bay  geplant hatten, konnten wir den Fahrzeugwechsel ohne großen Zeitverlust verbinden. Am Flughafen angekommen ist man schon über das Problem informiert und nimmt das Auto in Empfang. Im Europcar Büro bekomme ich  die Papiere und den Schlüssel für das Ersatzfahrzeug.  Man gibt mir einen Dacia Duster und erklärt, dass dieses Fahrzeug in der gleichen Klasse wäre wie der gebuchte Hyundai ix35 sei. Wie sich heraus stellt ist das Fahrzeug eine Zumutung!  Doch alle Reklamationen helfen nicht, man verweigert uns ein anderes Fahrzeug. Auch spätere Reklamationen zu hause bei Cardelmar bringen kein anderes Ergebnis. Ich werde in Zukunft weder bei Cardelmar noch bei Europcar Autos mieten. 

Südafrika2015 270
Pinguinkolonie in Bettys Bay

Vom Flughafen fahren wir nun über „Strand“ auf der R44 an der Küste entlang nach „Betty Bay“. Hier besuchen wir die Pinguinkolonie. Es ist hier nicht so überlaufen wie in Simons Town. Die kleinen Frackträger sehen schon niedlich aus.

Pinguinkolonie in Bettys Bay
Pinguinkolonie in Bettys Bay

Über Stege kann man hier durch die ganze Kolonie laufen. Man kommt den Tieren schon sehr nah. Diese stören sich aber in keinster Weise an den Menschen. Das Hinterland von Kapstadt hat einiges zu bieten. Am heutigen Tag wollen wir die Winelands besuchen. Wir verlassen Kapstadt in östlicher Richtung auf der N2. Schon zu hause habe ich uns eine Tour über mehrere Pässe nach Franschhoek und Stellenbosch geplant. Bei Garbouw verlassen wir die N2 und fahren nördlich auf den Franschhoekpass. Von dort hat man eine schöne Aussicht in die umliegenden Täler und Weingütern. Franschhoek ist ein sehenswertes Städtchen mit einiger touristischen Infrastruktur. Man kann hier bummeln und auch recht gut essen. Es gibt auch einige historische Gebäude. 

Franschhoek
Franschhoek

Nachmittags geht es dann weiter nach Stellenbosch. Leider ist uns die Zeit etwas davon gelaufen. Da wir noch eins der großen Weingüter besichtigen wollen, fällt die Stadtbesichtigung von Stellenbosch leider aus. Die R310 bringt uns zur „Spier Wine Farm“ . Hier gibt es nicht nur Wein zu testen und zu kaufen sondern auch einige andere Dinge zu sehen. In einem angeschlossenen Wildgehege werden Greifvögel und andere Tiere gesund gepflegt.

Spiers
Spiers
Stachelschwein bei Spiers
Stachelschwein bei Spiers

Mein Favorit war das  Stachelschwein. Erst zum schmusen kommen, sobald es etwas zum fressen bekommen hat, kennt es keine Freunde mehr.  

Leider schließt die Anlage für Besucher bereits um 17:00 Uhr. Uns bleibt gerade noch genug Zeit ein Glas Rotwein zu genießen und dann müssen wir auch schon nach Kapstadt zurück fahren. Gerne hätten wir hier noch mehr Zeit verbracht.

Oudtshoorn

By by Kapstadt. Heute verlassen wir diese tolle Stadt auf der N1 und fahren über Worcester, Montagu auf der R62, der angeblich längsten Weinstraße der Welt, nach Oudtshoorn. Hier befindet sich das Zentrum für Straussenzucht. Es gibt hier Farmen mit mehreren tausend Tieren. 

Straussenfarm
Straussenfarm
Strassenhahn
Strassenhahn

Durch Zufall habe ich für uns eine wirklich außergewöhnliche Unterkunft gefunden. Etwa 30 Kilometer außerhalb von Oudtshoorn liegt ein kleines privates Wildreservat. Das „Zwartberg View Mountain Retreat“ ist einmalig. Es gibt dort nur drei Bungalows mitten in der Wildnis. Kein Telefon kein TV. Es können nur 6 Gäste dort wohnen. Das Haupthaus ist etwa einen halben Kilometer von den Gästebungalows entfernt. Hier gibt es eine gemütliche Terrasse  auf der dann auch am Abend das Essen serviert wird. Jann der Besitzer hat eine ganz hervorragende Köchin. Das Essen allerdings ist nicht die einzige Attraktion. Die im Reservat lebenden Tiere kommen am Abend bis an die Terrasse heran. 

im Zwartberg View
im Zwartberg View
im Zwartberg View
im Zwartberg View
im Zwartberg View
im Zwartberg View

Viel näher kann man Wildtieren nicht sein. Was mir zu denken gibt, ist, dass sich meine Frau mit einer Elanantilope unterhält. Nach dem Essen geht man ans   Lagerfeuer und lässt die Eindrücke auf sich wirken. Noch immer kommen  Tiere an die Terrasse und fressen in direkter Nachbarschaft zu uns, den Gästen. Diesen Abend werden wir garantiert nicht so schnell vergessen. Leider konnten wir unseren Aufenthalt nicht verlängern.

 

 

 

Wir mussten am nächsten Tag in die benachbarte „Thabile Lodge“ umziehen. Von dort unternahmen wir einen Tagesausflug über den Swartberg Pass

am Swartberg Pass
am Swartberg Pass

Nach einem kurzen Stop an den Cango Caves fahren wir weiter auf den Pass. Diese Straße ist nicht asphaltiert. Aus Sicherheitsgründen ist ein Allradfahrzeug zu empfehlen  Am frühen Nachmittag erreichen wir das verträumte Städtchen „Prinz Albert“. Auf Empfehlung unseres Vermieters kehren wir in das Lokal Lazy Lizard ein. Das Essen war hervorragend, das Ambiente sehr angenehm. Über die R407 und die N12 erreichen wir wieder unsere Unterkunft.

Tsitsikama Nationalpark

 Heute verlassen wir die Gegend rund um Oudtshoorn. Bei Dysseldorp verlassen wir die N12 und biegen wieder auf eine Schotterstraße ein. Wir wollen über den Montagu Pass an die Küste fahren. Über die unbefestigte Passstraße erreichen wir nach ca. 3 Stunden George. Die N2 führt uns nun entlang der Küste Richtung Osten. Unser Ziel für heute ist ein Hotel nähe des Tsitsikama Nationalparks. Die Bilder des Hotels „The Fernery Lodge“ sind schon beeindruckend.

The Fernery
The Fernery
Südafrika2015 442
Auch Elefanten sind bestechlich

Der Ausblick vom Balkon über das Meer und die Küste ist gigantisch Hier wollen wir die nächsten Tage bleiben und die Gegend erkunden. Als erstes besuchen wir den Knysna Elephant Park. Hier kommt man den grauen Riesen ganz nah. Man kann die Tiere mit gekauftem Obst füttern. Damit sie nicht zu aufdringlich werden, müssen sich die Elefanten hinter einer Eisenbarriere aufstellen. Erst, wenn alle versammelt sind, gibt es Futter. Ganz vorsichtig nehmen die Tiere die angebotenen Früchte mit dem Rüssel aus der Hand. Selbst kleine Kinder können das ohne Gefahr machen. Wenn dann auch alle Eimer leer sind, ist es möglich mit den Tieren durch das große Gehege zu wandern.

Dickhäuter auf Tuchfühlung
Dickhäuter auf Tuchfühlung

Selbst das Anfassen der Tiere ist kein Problem. Allerdings sollte man doch etwas vorsichtig sein. Da sich die Tiere zum Schutz vor der Sonne gerne mit Schlamm bewerfen. Ratz fatz  bekommt man eine Portion ab! 😉 Auf dem Gelände lebt auch eine Herde Zebras. Diese hatten bei unserem Besuch gerade einige Tage vorher Nachwuchs, ein Hengstfohlen bekommen.

ist doch ein schöner Junge
ist doch ein schöner Junge

Unser nächstes Ziel ist das Tenikwa Wildlife Awareness Center. Hier werden kranke oder verletzte Tiere gepflegt und wenn möglich, später wieder ausgewildert. Als Attraktion kann man dort mit einem Guide ins Gepardengehege gehen und sich den Tieren bis auf wenige Meter nähern. Die absoluten Stars der Station sind  die beiden Löwenbabys.

Löwenbabys
Löwenbabys

Sie wurden vor einigen Wochen hierher gebracht. Am Anfang musste man sie noch mit der Flasche füttern. Inzwischen fressen sie schon Fleisch und nagen Knochen ab.  

immer diese Touristen
immer diese Touristen
Geparden ganz nah
Geparden ganz nah

Dieses Center sollte man sich nicht entgehen lassen. Die Gelegenheit Großkatzen so nahe zu kommen ist selten. Es sind auch noch andere Katzen hier vertreten. Unter Anderem befindet sich ein Leopard auf dem Gelände.

Leopard
Leopard
Wildkatze
Wildkatze

 

 

 

Nur einige Kilometer von unserem Hotel befindet sich der Eingang zum Tsitsikama National Park. Hier starten verschiedene Wanderwege durch den Park. Am bekanntesten ist der Ottertrail. Dieser Wanderweg führt 41 Kilometer entlang der der Küste durch den Park. Es sind fünf Übernachtungen für diesen Trail vorgesehen. Man sollte rechtzeitig bei der Parkverwaltung buchen damit man die benötigten Unterkünfte erhält. Auch ohne groß zu wandern lohnt sich der Besuch des Parks.

Hängebrücke über den Stormsriver
Hängebrücke über den Stormsriver

Am Hauptquartier gibt es ein gutes Lokal. Hier kann man auf der Terrasse sitzen und das Panorama genießen. 

Seevögel in der Brandungsgischt
Seevögel in der Brandungsgicht

Befestigte Wege laden zu Spaziergängen und Tierbeobachtungen ein. An einer kleinen Sandbucht besteht die Möglichkeit baden zu gehen. Uns war das Wasser einfach viel zu kalt. Auf dem Rückweg zu unserem Hotel machen wir noch einen Stopp an der Bloukrans Bridge. Hier kann man angeblich den tiefsten Bungee jump der Welt machen.Von der gegenüberliegenden Aussichtsplattform kann man die Springer sehr gut beobachten.

Addo Elephant Park

Da wir uns gestern einen Platten gefahren haben, müssen wir uns heute in der Nähe des Hotels aufhalten. Mit der freundlichen Unterstützung des Hotelpersonals ist bereits am frühen Nachmittag der Reifen repariert. Morgen geht es dann weiter zum Addo Elephant Park.

Elefanten im Addo
Elefanten im Addo

Auf der N2 fahren wir weiter Richtung Osten. Vorbei an Port Elizabeth und dann nach Norden bis zur Stadt Addo. Hier wohnen wir im „Elephanthouse„. Dieses Guesthouse befindet sich in einem historischen Farmhaus nur 8 Kilometer vom Haupteingang des Addo Elephant Parks entfernt. das Stilvoll angelegte Anwesen verfügt über 8 Gästebungalows. Das Dinner wird auf der Terrasse neben dem Pool serviert. Wieder ein Beispiel der niveauvollen Südafrikanischen Gastronomie.

Bereits am Nachmittag konnten wir die erste Pirschfahrt im Park unternehmen. Die ersten Elefanten ließen nicht lange auf sich warten. Im Addo Park gibt es etwa 350 von ihnen. An das Wasserloch „Hapoor Dam“ kommen permanent größere Herden zum trinken.

Elefanten am Hapoor Dam
Elefanten am Hapoor Dam
Elefanten am Hapoor Dam
Elefanten am Hapoor Dam

Es ist wirklich beeindruckend wenn man mit dem Auto zwischen diesen grauen Riesen steht. Die Tiere ziehen direkt an den Fahrzeugen vorbei zum Wasserloch. Selbstverständlich gibt es nicht nur Elefanten im Park. Wir haben auch jede Menge Zebras, Warzenschweine und Antilopen gesehen.

Zebras im Addo
Zebras im Addo

Ein alter Kaffernbüffel ist uns auch mehrfach über den Weg gelaufen. Wenn man sich ausreichend Zeit nimmt, kann man auch viele Kleintiere und Vögel beobachten. Beim Autofahren muss man immer damit rechnen, dass einem ein Schwarm Perlhühner vor den Wagen rennt.

Für den nächsten Nachmittag haben wir uns eine organisierte Safari in einem benachbarten privaten Schutzgebiet gebucht. Im „Schotia Safari Gamereserve“ hat man gute Chancen Löwen und Nashörner zu sehen. Wie man auf den Bildern sehen kann hatten wir Glück und haben sowohl die Löwen

Löwenrudel im Schotia Gamereserve
Löwenrudel im Schotia Gamereserve
Löwenrudel im Schotia Gamereserve
Löwenrudel im Schotia Gamereserve

wie auch die Nashörner gesehen. An einem kleinen See leben dort auch zwei Flusspferde und ein Krokodil. Die Giraffen konnten wir erst nur von Weitem sehen, nach einiger Zeit hatten wir dann doch das Glück und sind den Tieren näher gekommen. Selbst in diesem privaten, gut bewachten Schutzgebiet gibt es Probleme mit Wilderei. Den Nashörnern musste man das Horn entfernen. Damit diese nicht von Wilderen für ihr Horn erschossen werden. Es ist schon traurig, zu was sich Menschen aus Profitgier hinreisen lassen!

Nashorn im Schotia Gamereserve
Nashorn im Schotia Gamereserve

Zum Abschluss der Safari gab es auf einem abgesperrten Gelände noch Abendessen und ein Bier am Lagerfeuer ! Der Ausflug hat sich wirklich gelohnt. Unser Guide war sehr aufmerksam und hat sich sehr bemüht uns möglichst viel zu zeigen.

Morgen ist unser letzter Tag hier. Wir wollen noch mal ganz früh in den Park fahren. Bereits um 7:30 Uhr stehen wir vor dem noch geschlossenen Tor. Kurze Zeit später können wir in den Park fahren. Man hatte uns mehrfach von Löwensichtungen nähe des Haupteingangs erzählt. Wir hatten aber hier noch keine gesehen. Doch heute Morgen haben wir Glück. Unweit des Hauteingangs laufen zwei Löwenmännchen direkt vor uns über die Straße.

Löwe im Addo
Löwe im Addo

Natürlich sind sich die Herren ihrer Wichtigkeit bewusst und schreiten majestätisch zwischen den Autos hindurch. Ein Löwe würdigt so eine Blechkiste mit keinem Blick.

Löwe im Addo
Löwe im Addo

Alleine dafür hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Wir verbringen den Vormittag noch im Park und fahren dann wieder zurück zum „Elephanthouse“. Hier wird es nun Zeit die Taschen für die Rückfahrt zu packen. Morgen, nach dem Frückstück wollen wir durch das Landesinnere nach Knysna fahren.

Knysna und Wilderness

Über Kirkwood, Willmore und Uniondale erreichen wir den Prince Alfred Pass. Dieser Schotterpass führt über die Outeniqua Berge nach Knysna. Das Städtchen Knysna ist das touristische Zentrum der Garden Route. Knysna liegt an einer rund 20 Quadratkilometer großen Lagune,

Knysna Lagune
Knysna Lagune

die nur durch eine schmale felsige Einfahrt – die Knysna Heads – mit dem Indischen Ozean verbunden ist.

Knysna Heads
Knysna Heads

Von den Heads aus hat man einen Blick über die gesamte Lagune und auf die Brandung des Indischen Ozeans. Im Zentrum von Knysna gibt es einige Hotels und die Knysna Waterfront. Hier kann man bummeln gehen und in einem der Restaurants hervorragenden Fisch und andere Köstlichkeiten aus dem Meer essen.

Unser letzter Urlaubstag ist gekommen. Wir fahren nach dem wir einen Ausflug zu den Knysna Heads unternommen haben weiter nach Wilderness. Hier wohnen wir in dem außergewöhnlichen Gästehause Cinnamon Boutique Hotel“. Das Haus hat seine 5 Sterne wirklich verdient. Das Frühstück wird in einem tropischen Garten serviert. Die Einrichtung ist im afrikanischen Stil gehalten. Den Nachmittag nutzen wir um die Umgebung zu erkunden.

Unser letztes Abendessen genießen wir auf Empfehlung des Hotelpersonals im „Girls Restaurant„. Auch das war noch mal ein kulinarisches Highlight. Morgen fliegen wir dann von George über Johannesburg wieder nach Hause.

Resümee

Südafrika ist ein faszinierendes Reiseland. Uns hat es sehr gut gefallen. Wir haben viele nette und freundliche Menschen kennen gelernt. Die von uns bewohnten Unterkünfte waren hervorragend. Die Verpflegung von einer Qualität und Abwechselung die man zuhause nur noch selten erhält. Wir werden bald wieder kommen! 😀

Der größte Schatz des Landes ist aber seine Natur.

Natur ist das große Bilderbuch, das der liebe Gott uns draußen aufgeschlagen hat.

Joseph von Eichendorff (1788-1857), dt. Dichter

 

 

4 Gedanken zu „Südafrika 2015“

  1. Deine Reiseberichte gefallen mir sehr gut.
    Übersichtlich ,nicht überladen, gut bebildert
    und Interessant zu lesen.Da kommt Freude und
    Fernweh auf.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

meine private Webseite