Malediven 2016

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Nach dem unsere letzten geplanten Tauchreisen immer dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen sind, wollten wir dieses Mal auf Nummer Sicher gehen und haben die letzten Urlaubstage kurz vor Weihnachten auf Summer Island, Malediven gebucht. 

Die Lufthansa fliegt seit dem Winterflugplan 2016 die Malediven zwei mal die Woche direkt an . Also, ratz fatz war der Flug gebucht. Nun begann die Suche nach einem passenden Hotel/Resort.  Eine Kollegin hat mich dann auf Summer Island aufmerksam gemacht.

Nach einem 10 Stunden Flug und drei Landeversuchen, wegen schlechtem Wetter, kamen wir endlich auf Male an. Der Flughafen ist ziemlich heruntergekommen. Wir wurden vom Veranstalter schon erwartet und umgehend zu unserem Speedboat gebracht. Nach einer ca. einstündigen und ziemlich rauen Überfahrt, erreichen wir unsere Insel. Der erste Eindruck war WOW wie im Paradies.

Nach einer netten Begrüßung bekamen wir die Insel, 500m lang und 120m breit näher gebracht.  Unser Bungalow hatte so ca. 50 m2 und war zweckmäßig eingerichtet. Mit 10 Schritten über den Strand stand man im türkis blauen warmen Wasser. -Klasse ! Die ersten Tage waren diesig, recht stürmig und es hat stark geregnet. Da der Höhenunterschied zum Meeresspiegel knapp 1,5 m beträgt, haben wir Abends schon mit dem Gedanken gespielt, Schwimmwesten beim zu Bettgehen anzulegen.

Auf der Insel gibt es zwei Restaurants. Eines bei den Wasserbungalows, ein a la Cart Restaurant. Dieses darf nur von den Gästen die dort wohnen ohne Zusatzkosten genutzt werden.  Das zweite Restaurant ist ein Buffet Restaurant und dies konnte von allen Gästen  besucht werden. Das Essen war von guter Qualität. Nach einigen Tagen  schmeckte es uns allerdings langweilig. Curry in allen Varianten 10 Tage lang.

Für die aufgerufenen Preise hatte ich mehr Phantasie bei der Zubereitung erwartet. Wir hatten All inclusive gebucht und wurden nun belehrt,  was alles inclusive ist. Die Getränkekarte ist recht überschaubar. Cocktails z. b. müssen extra bezahlt werden, gleiches gilt für Espresso oder spezielle Teasorten. Die Logik die dahinter steckt habe ich bis heute nicht verstanden. Auch die Minibar ist nicht enthalten und wird nur gegen extra Kohle bestückt.

Doch nun zum eigentlichen Grund unseres Aufenthaltes. Wir wollen Tauchen gehen. Nach einem gelungenen Checkdive, konnten wir  jeder Zeit am Hausriff als Buddyteam ohne Tauchguide tauchen gehen. Leider ist das Riff praktisch nicht mehr vorhanden. Die Korallenbleiche hat hier ganze Arbeit geleistet. Die Tauchbasis versucht es mit wieder aufzubauen. Erste Ergebnisse sieht man rund um den Bootsanleger. Dort sieht man schon eine Vielzahl von bunten Fischen, niederen Tieren und Anemonen.

Die Tauchgänge die wir bei den Ausfahrten mit dem Tauchboot machten waren eher erschreckend. Die Korallenbleiche ist sehr fortgeschritten, es war eher tauchen über einer Geröllhalde. Nicht besonders interessant.  Für einen Tauchurlaub sind die Malediven derzeit nicht erste Wahl. ;-(

Die Crew der Tauchbasis ist 1a, sehr freundlich und hilfsbereit!;-) Die Bootscrew arbeitet sehr provissionel , kaum steckt man den Kopf aus dem Wasser schon ist das Boot da und sammelt die Taucher ein.

 

Ein kleines Highlight ist die zweimal die Woche durchgeführte Fischfütterung am Bootsanleger. Hier kommen dann neben vielen Kleinfischen auch Stachelrochen und kleine Haie direkt an den Anleger. Vorsicht beim Schnorcheln, da wird schon mal gerempelt oder nach der Kamera geschnappt.

 

Fazit nach 10 Tagen:

Ein Paradies im Ozean für Sonnenanbeter.

Die Unterwasserwelt ist stark geschädigt. Für Taucher nicht mehr so interessant.
Preis/Leistungsverhältnis: Für meine Begriffe sind die hohen Preise nicht gerechtfertigt.
Service: Sehr gut
Komfort: Kenne ich besseres
Essen: Großes Verbesserungspotenzial vorhanden

Würden wir noch mal hin fahren: Vielleicht, allerdings nicht in absehbarer Zeit.

 

 

 

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